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Zehn Thesen zum Thema „Lernen“

Autor: Uli John-Ertle
Ein ganzes Heft zum Thema Lernen. Hat es geholfen? Haben Sie etwas gelernt? Blicken wir noch einmal auf unsere Themen zurück.

Autonom agierende Maschinen – manifeste Roboter oder virtuelle Algorithmen – nehmen dem Menschen einen großen Teil seiner Tätigkeiten ab. Autos erlernen das autonome Fahren (selbst einparken können sie ja schon), Sprachassistenten antworten statt der Kollegen, ohne Navigationsgerät gehen Autofahrer im Asphaltdschungel orientierungslos verloren. Übernehmen Maschinen die Macht?

Es scheint fast so zu sein: Bei Brettspielen wie Schach oder Go! hat der Mensch das Duell gegen die Computer sowieso schon aufgegeben, große Fabrik- und Montagehallen sind im Vollbetrieb beinahe menschenleer. Grund zur Sorge? Ja, rufen die skeptischen Apologeten der Apokalypse. Nein, beruhigen besonnene Optimisten, die in der Digitalisierung große Chancen erkennen. Das Ziel sei es doch, den Menschen von lästiger Routinearbeiten zu befreien, damit er sich auf kreativere und produktivere Tätigkeiten konzentrieren könne.

Wie auch immer – einig sind sich die Experten in einem Punkt: Der Mensch muss sich an die veränderten Rahmenbedingungen anpassen. Er muss lernen, mit den Maschinen zu leben. Er muss dafür Kompetenzen entwickeln, die er bislang nicht hatte. Die noch in keinem Lehrplan verankert sind und die bislang auch in kaum einem Seminar vermittelt werden. Was das im Einzelnen bedeutet? Das haben wir in unserer letzten Ausgabe von unterschiedlichen Blickwinkeln aus betrachtet.

Klicken Sie sich in unserer Galerie noch einmal durch alle Texte. Als Wegweiser und Orientierungshilfe durch die Artikel dienen zehn Thesen, die Sie für sich noch einmal in aller Ruhe durchdenken können – um dann nachzulesen, was die Experten dazu sagen.