Reproduktionsmedizin - Ein Milliardengeschäft

Die Reproduktionsmedizin ist ein Milliardengeschäft.
Unsere Grafik wirft ein Schlaglicht auf Zahlen & Fakten.

19 Mio. €
Haben allein die gesetzlichen Krankenkassen 2012 für Arzthonorare für reproduktionsmedizinische Behandlungen bezahlt.
So funktioniert künstliche Befruchtung

Insemination: Männlicher Samen wird in den Genitaltrakt der Frau übertragen.
In-vitro-Fertilisation (IVF): Eine Eizelle wird im Reagenzglas befruchtet.
Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI): Ein Spermium wird in die Eizelle eingespritzt.
Embryotransfer: Ein durch künstliche Befruchtung erzeugter Embryo wird in die Gebärmutter übertragen.

10 % der ungewollt kinderlosen Paare in Deutschland nutzen gegenwärtig reproduktionsmedizinische Therapien
Die Top-5-Medizinunternehmen
Nach weltweitem Umsatz im Segment In-Vitro-Diagnostik (in US-Dollar)
Legende
5.000
Deutsche Paare und mehr reisen jährlich nach Polen, Spanien oder Tschechien, um eine Eizellenspende zu empfangen.
Legende
Anteil der Neugeborenen, die mithilfe von reproduktions­medizinischen Verfahren geboren werden, an allen Geburten
Anzahl der Frauen,
die in einem reproduktions­medizinischen
Zentrum in Deutschland behandelt wurden
Legende
Reproduktionskliniken
GLobaler Marktanteil
bei Hormonen zur Stimulierung
der Eizellenproduktion
Legende
Volumen des europäischen Markts
für In-Vitro-Fertilisation
(in US-Dollar)

Kinderlosigkeit in Deutschland

1982 lag die Schwangerschaftsrate in Deutschland pro Embryonentransfer bei 7 Prozent. Heute sind es 30 Prozent. Jedoch liegt die Fehlgeburtenrate bei 20 Prozent. Und je älter das Paar ist, desto unwahrscheinlicher, dass es mit einem Kind belohnt wird.

Verhältnis Geburtenart weltweit

Mehr als 2,5 Prozent aller lebendgeborenen Kinder des Jahres 2014 wurden nach einer Befruchtung außerhalb des Körpers geboren, heißt es im Deutschen Register für In-vitro-Fertilisation (IVF).

Preise für eine IVF-Behandlung

Die hormonelle Stimulation kostet in Deutschland rund 400 Euro, die Injektion von Sperma in die Gebärmutter liegt bei rund 300 Euro, die künstliche Befruchtung in der Petrischale (IVF) kostet etwa 3.000 Euro. Die intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ISCI), bei der erst die Spermien mit einer Pipette in die Eizellen injiziert und diese dann in die Gebärmutter eingesetzt werden, schlägt mit rund 4.500 Euro zu Buche.

Anzahl Samenbanken

Sowohl in Deutschland als auch in den USA kann ein durch Samenspende gezeugtes Kind einen Anspruch auf Kenntnis seiner genetischen Abstammung geltend machen und mit spätestens 18 Jahren bei der Samenbank die Identität des Spenders erfragen.

Kosten einer Eizellenspende

6.800 Euro kostet eine Eizellenspende, wirbt eine spanische Firma. Auf Zypern ist es 2.300 Euro billiger, in den USA deutlich teurer: Die Eizellenspende im mittleren Preissegment ist für rund 40.000 Euro zu haben. Die meisten deutschen Paare, die diese Therapie/Behandlung nutzen wollen, reisen nach Polen, Spanien oder Tschechien. Nach Schätzungen sind es rund 5.000 pro Jahr.

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Anzahl der behandelten Frauen

Knapp 58.000 Frauen wurden 2015 in einem reproduktionsmedizinischen Zentrum in Deutschland behandelt – Tendenz steigend.

Anzahl Reproduktionskliniken

Das Verhältnis der Anzahl von Reproduktionskliniken in Deutschland und den USA beträgt etwa 1:3,5.

Globaler Marktanteil

Die Hormone zur Stimulierung der Eizellenproduktion stammen überwiegend vom Unternehmen Merck. Schätzungsweise eine Milliarde Euro Umsatz erzielt es damit pro Jahr. Der Weltmarktanteil liegt bei mehr als 40 Prozent.

Volumen des europäischen Markts

Das Volumen des europäischen Marktes für In-Vitro-Fertilisation (IVF) wird von Allied Market Research auf mehr als drei Milliarden US-Dollar taxiert. Das US-Marktforschungsunternehmen prognostiziert bis 2022 einen Anstieg auf voraussichtlich knapp 4,5 Milliarden US-Dollar.