Frauen

„Frauen ist nicht bewusst, wie viel Spaß Macht machen kann“

Autor: Kerstin Holzer |
Foto: Bernd Schifferdecker (Illustration)
Wie kommt SIE in das Eckbüro? Was kann SIE auf dem Weg dahin von IHM lernen? Und was, bitte schön, lieber nicht? Drei Powerfrauen unterschiedlicher Herkünfte, Biografien und gesellschaftlicher Sphären reden Tacheles: die Autorin Bettina Wündrich, die Hewlett- Packard-Vizepräsidentin Gabriele Zedlmayer und die Königin des Münchner Gastro- und Nachtlebens, Sandra Forster.

Warum berufstätige Frauen glücklicher sind: Bettina Wündrich über Karriere, Kinder und fleißiges Lieschentum.

Bettina Wünsdrich

 

Bettina Wündrich, 51 Die Journalistin und Diplomsoziologin wurde 1960 in Stuttgart geboren und lebt in München. Wündrich verfasste jüngst das Buch „Einsame Spitze“ (Rowohlt, 2011), das erklärt, warum berufstätige Frauen glücklicher sind, und sie ausdrücklich zur Karriere ermutigt. Und zwar zu einer, in der auch weibliche Regeln gelten. Die erste Ausgabe des Frauenmagazins „Season“, das sie zuletzt entwickelt hat, erscheint im Februar. Wündrich war stellvertretende Chefredakteurin des Magazins „Elle“, Gründerin und Chefredakteurin von „Glamour“, „Vogue Business“ und „Emotion“ und unterrichtet an der Deutschen Journalistenschule in München.

Frau Wündrich, die amerikanische Bloggerkönigin Arianna Huffington hat auf der Internetkonferenz DLD gerade beklagt, dass Frauen mehr Ängste vor dem Versagen hätten als Männer. Müssen wir Frauen auch mal die Leviten lesen, wenn sie beruflich nicht weiterkommen?

Ich halte nichts davon, Frauen von oben herab zu kritisieren. Es nützt nichts, wenn bei diesem Thema immer von Feigheit geredet wird, womöglich gar von Faulheit. In den vielen Gesprächen, die ich als Chefredakteurin mit Mitarbeiterinnen über einen möglichen Aufstieg geführt habe, überwog bei ihnen nicht Angst, sondern Ratlosigkeit. Frauen sehen von außen nur die Schwierigkeiten und den Stress, den Führungspositionen bedeuten. Ihnen ist nicht bewusst, wie viel Spaß ein Zugewinn an Macht machen kann.

In Ihrem Buch „Einsame Spitze“ nennen Sie Gründe, warum berufstätige Frauen glücklicher sind. Spaß gehört auch dazu?

Aber selbstverständlich. Vor allem, wenn man eine gewisse Position erreicht hat. Es ist enorm befriedigend, Dinge zu gestalten. Ich glaube, Frauen ist nicht klar, dass vieles einfacher wird, wenn man erst mal eine Etage weiter oben sitzt.

Zum Beispiel?

Man ist Herrin seines Terminkalenders. Man hat vielleicht nicht gerade eine Entourage, aber man kann sich ein Team zusammenstellen, das unterstützend und befruchtend ist. Das setzt voraus, dass man keine Bienenkönigin sein möchte. Man kann eine Führungskultur einführen, die auf Solidarität und Kooperation aufbaut. Und endlich mal Regeln brechen: Etwa den ganzen Samstag nicht am Blackberry erreichbar sein.

Sie behaupten ja, ein guter Teil von Macht sei auch Show …

Als Frau steht man ja manchmal in einer Männerrunde und fragt sich: Warum erhält der laute Kollege die ganze Aufmerksamkeit und nicht ich, das fleißige Lieschen, das alle Unterlagen durchgeackert hat? Wir wissen ja, was Frauen vermeiden sollen: immer lächeln. So süß den Kopf schieflegen. Zu viele Worte machen. Das schwächt die Durchsetzungskraft. Die Frage ist, ob wir die männlichen Rituale wirklich kopieren wollen. Immerhin belegt eine brandneue Untersuchung von Ernst & Young, dass der Gewinn von Firmen mit gemischter Führungsspitze höher ausfällt als der von Firmen, die ausschließlich Männer in der Chefetage haben. Das muss ja wohl bedeuten, dass Frauen in die Arbeitskultur etwas mitbringen, was von Vorteil ist. Aber auch mir hat mal ein Vorgesetzter den Rat gegeben: „Seien Sie nicht so nett.“

Und, haben Sie sich gleich beim Businesscoach angemeldet?

Ich bin ein emotionaler Mensch und komplett untalentiert, mir ein anderes Verhalten anzutrainieren. Leider.

Haben Sie männliche Kollegen je um etwas beneidet?

Um ihren rein physisch kraftvollen Auftritt. Die tiefe Stimme. Sie stehen auch weit weniger unter Beobachtung als Frauen, bei denen jedes Kilo zu viel, jeder Bad-Hair-Tag, jedes Outfit registriert wird. Das stresst. Man denke nur an Angela Merkels Dekolleté in Bayreuth, bei dem alle erschraken. Die Arme! Dann doch lieber eine Uniform von zehn Blazern im Schrank.

Ist Sexiness erlaubt?

Ich finde, man sollte nicht zu viel Haut zeigen. Die britische Soziologin Catherine Hakim plädiert zwar dafür, „erotisches Kapital“ gezielt einzusetzen, aber ich bezweifle, dass sich das auszahlt. In unseren Köpfen ist verankert, dass eine Frau, die wir intellektuell ernst nehmen, sachlich auftritt. Gutes Vorbild: Christine Lagarde, die Chefin des Internationalen Währungsfonds. Graue Haare, aber toller, femininer Stil.

Mehr Selbstvertrauen, mehr Ehrgeiz hin oder her: Sind nicht Kinder die eigentlichen Karrierekiller?

Das muss ich mit Ja beantworten. Wir wissen, dass die Frage „Kind und Karriere“ für Frauen aufgrund des sehr lückenhaften Betreuungsangebots auf jeden Fall ein Problem ist. Unsere Arbeitswelt, das beschreibt die kanadische Psychologin Susan Pinker zu Recht, ist auf den männlichen Single-Mann zugeschnitten. Oder auf den Mann, der seine Familie wegdelegiert. Das meine ich, wenn ich in meinem Buch schreibe: „Die ‚gläserne Decke‘ ist heute aus Beton.“ Ich finde, dass Väter hier zu wenig in die Verantwortung genommen werden, auch von den Arbeitgebern. Schon deshalb bin ich ganz klar für die Frauenquote. Sie könnte das gesellschaftliche Denken ändern.

Fast 70 Prozent der berufstätigen Mütter in Deutschland arbeiten Teilzeit. Eine berufliche Sackgasse?

Absolut. Aber es bleibt ihnen ja keine Wahl. Wir kennen nur Vollzeit oder Teilzeit. Davon müssen wir weg, hin zu flexibleren Arbeitszeiten. Wir brauchen eine Arbeitskultur, in der Familie stattfinden kann. Das fängt damit an, dass man Präsenzpflicht nicht überbewertet. Oder damit, dass Konferenzen nicht immer nachmittags stattfinden.

Sie selbst haben keine Kinder. Haben Sie Verständnis für Frauen, die sich, mit Baby, ins Private zurückziehen?

Natürlich. Ich will hier nicht ein Lebensmodell gegen das andere ausspielen. Vielen Frauen erscheint es attraktiv, diese zwei Optionen zu haben, sich diesem Konzernstress, dieser ganzen Hetze zu entziehen. Es ist aber gefährlich, zwei Jahre auszusteigen. Man verliert den Anschluss, man kommt sich ein bisschen doof vor. Habe ich von jungen Kolleginnen schon so gehört. Ganz abgesehen davon, kann sich keine Frau heute mehr darauf verlassen, dass ihr Partner sie nach einer Trennung finanziell unterstützt. Das neue Unterhaltsrecht verlangt auch den Frauen Eigenständigkeit ab, die als sogenannte Familienmanagerinnen wegen der Kinder zu Hause geblieben sind. Und so naiv kann heute doch keiner mehr sein, an die lebenslange Liebe zu glauben.

Sie selbst haben keine Kinder. Haben Sie Verständnis für Frauen, die sich, mit Baby, ins Private zurückziehen?

Natürlich. Ich will hier nicht ein Lebensmodell gegen das andere ausspielen. Vielen Frauen erscheint es attraktiv, diese zwei Optionen zu haben, sich diesem Konzernstress, dieser ganzen Hetze zu entziehen. Es ist aber gefährlich, zwei Jahre auszusteigen. Man verliert den Anschluss, man kommt sich ein bisschen doof vor. Habe ich von jungen Kolleginnen schon so gehört. Ganz abgesehen davon, kann sich keine Frau heute mehr darauf verlassen, dass ihr Partner sie nach einer Trennung finanziell unterstützt. Das neue Unterhaltsrecht verlangt auch den Frauen Eigenständigkeit ab, die als sogenannte Familienmanagerinnen wegen der Kinder zu Hause geblieben sind. Und so naiv kann heute doch keiner mehr sein, an die lebenslange Liebe zu glauben.

Summa summarum: Ist das Leben eigentlich leichter oder schwerer geworden für Frauen?

Ganz ehrlich: Für Frauen war es früher leichter. Heute leben Frauen in einer Kultur, in der alles möglich scheint. Man muss angeblich nur die richtige Entscheidung treffen. Das setzt Frauen viel mehr unter Druck als früher. Heute sollen sie alles perfekt machen: Supermutter sein, eine tolle Partnerschaft führen, im Job dufte aussehen, sich nie beklagen, ehrgeizig sein und unabhängig. Die totale Überforderung.


 

„Frauen müssen an den Verhandlungstisch“

Als Hewlett-Packards Vizepräsidentin für „Sustainability and Social Innovation“ habe ich mit den großen sozialen Problemen der Welt zu tun. Mein Team setzt HP-Technologie und -Services ein, um den Zugang zu Bildungsprogrammen oder auch zu medizinischer Versorgung zu verbessern. Außerdem unterstützen wir einen ganzheitlichen umweltfreundlichen Ansatz bei Produktdesign, operativem Management, Recycling und Wiederverwendung von Materialien. Ich unterstehe Henry Gomez, dem Leiter der weltweiten Unternehmenskommunikation und berichte auch direkt an unsere Vorstandschefin Meg Whitman.

Gabriele Zedlmayer

 

Gabriele Zedlmayer, 52 Als Hewlett-Packards Vizepräsidentin für „Sustainability and Social Innovation“ sorgt sie dafür, dass 320 000 Mitarbeiter in 170 Ländern HP-Technologie auch zur Lösung globaler sozialer Probleme einsetzen. Ihren Job, der mit vielen Reisen verbunden ist, ermöglichte ihr auch ihr Ehemann: Der Wirtschaftsprüfer blieb nach der Geburt des zweiten Kindes zu Hause. Zedlmayers Söhne sind heute 20 und 17 Jahre alt. Auch die Nachbarn des Heimatortes am Chiemsee haben sich längst an den Rollentausch im Hause Zedlmayer gewöhnt. Power gehört auch zu Gabriele Zedlmayers Freizeit: Jeden Morgen steht sie um 4.55 Uhr auf, um eineinhalb Stunden laufen zu gehen.

Meine Karriere habe ich nicht geplant. Eigentlich wollte ich Medizin studieren, mein Abitur war allerdings nicht entsprechend. Also habe ich in Amerika Wirtschaftswissenschaften studiert, und dann hat’s mich gepackt. Mir war klar, dass sich mit einem guten Abschluss bessere Chancen ergeben.

Ich glaube fest, dass etwas anderes für meine Karriere entscheidend war: Wir waren sechs Kinder, zu Hause in Neckarsulm, fünf Mädchen und ein Junge. Mein Vater war Arzt, und meine Mutter wäre mit Sicherheit zu gestresst gewesen, um bei jedem Kind zu erraten, was es gerade braucht. So habe ich früh gelernt: Wenn ich was will, muss ich mich selbst zu Wort melden! Das habe ich auch in meinem Beruf so gehalten. Man muss nicht etwa sein Licht unter den Scheffel stellen, sondern darf selbstverständlich auf seine Leistung hinweisen. Frauen tun das leider nicht häufig genug. Männer verkaufen sich da selbstbewusster. Da kann man sich einiges von ihnen abgucken – auch, was ihre Klarheit bei Verhandlungen um Positionen und Gehalt betrifft. Man muss sich ja nicht gleich einen machohaften Ton zulegen, um Erfolg zu haben: Mit Humor bin ich immer ganz gut gefahren. Manchmal ist ja zu hören, die gesellschaftlichen Strukturen oder die Männer müssten sich ändern, damit mehr Frauen in Führungspositionen kommen. Das kann ich so nicht stehen lassen. Frauen müssen raus aus ihrer Komfortzone. Sie müssen selbst an den Verhandlungstisch kommen, buchstäblich! Wie oft erlebe ich, dass bei Meetings die Männer vorne sitzen und die Frauen in der zweiten Reihe.

Frauen stehen sich oft im Wege. Da führe ich mit jungen Mitarbeiterinnen Gespräche über Auslandseinsätze, und sie zögern, weil sie über Kinder nachdenken. Und sind nicht mal schwanger! Wer sich so früh unflexibel zeigt, bremst sich selbst aus. „Nice girls don’t get the corner office“, heißt es so richtig.

Kinder und Karriere – das bleibt ein Problem. Mein Mann und ich haben vor 20 Jahren einen Rollentausch vollzogen, da war unser zweiter Sohn ein Jahr alt. Ich musste mehr und mehr reisen, und wir mussten eine Entscheidung fällen. Mein Mann war Wirtschaftsprüfer, und bei mir in der IT-Forschung passierte einfach viel mehr. Also blieb er zu Hause. Es funktioniert nur so. Zumindest in bestimmten Positionen. Und nein: Das ist keine Frage der Organisation. Aber man zahlt auch seinen Preis. Als die Kinder kleiner waren, liefen sie immer zum Vater, wenn etwas war, und ich saß daneben, als wäre ich die neue Freundin. Natürlich musste sich mein Mann die eine oder andere frotzelnde Bemerkung anhören. Aber er stammt aus dem kleinen Ort am Chiemsee, wo wir leben, und zu mir hat nie jemand etwas gesagt.

Vor 25 Jahren hätte ich mich strikt gegen die Frauenquote ausgesprochen mit der Begründung, dass die/der Beste vorankommen solle. Aber inzwischen haben Frauen ihre Stärken ja weiß Gott unter Beweis gestellt. Und in den 200 größten Unternehmen sind drei Prozent der Vorstandsposten mit Frauen besetzt. Das kann nicht sein! Ohne Druck geht’s wohl nicht.


 

„Ich halte es aus, mal nicht gemocht zu werden“

Sandra Forster

 

Sandra Forster, 37 Die Szenewirtin, geboren 1974, ist eine Größe im Münchner Nachtleben. Nach dem Abitur betrieb sie ein Tattoo- und Piercingstudio, mit 25 Jahren ihre erste angesagte Bar, später das erste vegane Restaurant Deutschlands. Heute leitet Forster vier Restaurants und Bars, darunter das Ausbildungsrestaurant „Roecklplatz“. Hier lernen Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen nicht nur, wie man das perfekte Schnitzel zubereitet und serviert, sondern auch, was Disziplin bedeutet. Sandra Forster ist Vegetarierin und erholt sich gerne beim Garteln. Sie lebt mit Freund und Hund in München.

Meinen ersten Laden habe ich mit 18 aufgemacht, gemeinsam mit einer Freundin: ein Tattoo- und Piercingstudio in München. Wir hatten beide ein bisschen Geld vom Jobben und brauchten keinen Kredit, gestrichen haben wir selber, Bohrer und Dübel konnten wir auch in die Hand nehmen. Seit ich 25 Jahre alt bin, habe ich dann acht Restaurants und Bars eröffnet. Im Moment betreibe ich vier Läden mit einem Monatsumsatz von ingesamt etwa 200000 Euro.

An Respekt mir gegenüber hat’s am Anfang ziemlich gefehlt, um ehrlich zu sein. In der Gastronomie hat man viel mit Brauereien zu tun, und diese älteren, gestandenen Bayern haben mich überhaupt nicht ernstgenommen. Ich bin klein, zierlich und blond, und einmal bin ich zu einem Thekenbauer gefahren, um einen neuen Tresen zu besprechen. Ich hatte eine Frau dabei, die mir mit dem Umbau half, und mitten in der Besprechung sagt einer der Thekenbauer zum anderen: „Geh, hol’ halt amal dem Madl a Cola!“ Die dachten, ich sei ein Kind. Das „Madl“ hat aber dann die Theke bestellt und bezahlt.

Es kann schon sein, dass ich mir auch deswegen einen silbernen Eckzahn und Tattoos zugelegt habe, um diesem Kleinen und Süßen meines Äußeren entgegenzuwirken. Ich musste mich, sozusagen, „verkrassen“.

In der Gastronomie muss man als Chef Tacheles reden, auch wenn es für alle Beteiligten kurz mal unangenehm wird. Ich kann das. Viele Attribute, die männlichen Führungskräften zugeschrieben werden, bringe ich von vorneherein mit: Selbstbewusstsein; tiefe Stimme; und ich halte es aus, auch mal nicht gemocht zu werden. Das ist wichtig, und das ist ganz schön schwer. Ich liege schon manchmal nachts wach, weil ich jemanden kritisieren musste.

Den Bürokram mache ich am liebsten zu Hause. Ich liebe es, den Kamin anzumachen, einen Tee zu kochen und mich gemütlich an den Schreibtisch zu hocken, während mein Hund neben mir liegt. Ich trenne nicht zwischen Job und Privatleben. Sonst könnte ich meine 10- bis 14-Stunden-Tage nicht aushalten. Oder es würde mich nerven, samstagnachts erst gegen fünf Uhr früh heimzukommen: Als Gastgeberin muss ich mich in meiner „Charlie-Bar“ zeigen.

Unternehmerin zu sein war schon immer mein Ding. Es ist mir vertraut: Meine Eltern hatten auch eine Firma. Ich schätze die Autonomie, ich bin mein eigener Herr. Szenegastronomin zu werden war kein bewusster Protest gegen eine bürgerliche Karriere. Ich hätte durchaus Lust gehabt, in der traditionellen Chefliga mitzuspielen, aber ich weiß: Ich wäre gescheitert. Ich hätte mich nicht anpassen wollen. Was die Frauenquote betrifft, bin ich gespalten. Als Unternehmerin habe ich keine Lust darauf, dass man mir das vorsetzt; aber als Frau begreife ich, dass es gesellschaftspolitisch wahrscheinlich notwendig ist. Frauen kommen sonst beruflich nicht weiter.

Ich höre es immer wieder von meinen Freundinnen: Das Problem beginnt, sobald man Kinder hat. Da bin ich natürlich privilegiert. Ich bin mein eigener Chef, kann mir die Zeit frei einteilen, und sollten mein Partner und ich eine Betreuung brauchen, hätten wir kein finanzielles Problem. Auch mit meinem Freund habe ich total Glück: Er neidet mir meinen Erfolg nicht, sondern ist stolz auf mich. Allzu lange werden wir mit einem Kind nicht mehr warten.