Mut

Aus Angst wird Mut

Foto: halbautomaten (Illustration)
Was passiert im Gehirn, wenn wir Angst haben? Und welche Prozesse helfen uns, diese zu überwinden? Diese Animation zeigt, wie aus Angst Mut wird.

Die Chemie muss stimmen: Das Gehirn regelt im Angstzentrum, der sogenannten Amygdala, ob wir uns unseren Ängsten stellen oder nicht. Je nach Ergebnis der Analyse schüttet es den Botenstoff Glutamat aus, der die Information der mutigen Entscheidung an weitere Neurotransmitter weitergibt.

„Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern ihre Überwindung“ Yadin Dudai, Weizmann Institute of Science,
Rehevot, Israel
Der Botenstoff GABA
hemmt die Bindung von anderen Botenstoffen wie Dopamin in den Synapsen und lässt so Mut entstehen.
Interneuronen
Über elektrische Signale wird die Ausschüttung des Neurotransmitters GABA in den Synapsen veranlasst.
Pyramidenzellen
Die besonders langen pyramidenförmigen Zellen im vorderen cingulären Cortex (sgACC) übertragen die Information zur mutigen Entscheidung in die Amygdala.
Die Reaktion:
Schwitzen, schnellerer Herzschlag, der Blutdruck steigt.
Eskalation
Die Amygdala schüttet Stresshormone aus, die verschiedene Reaktionen des Körpers auslösen. Die Angst ist da.


Das geschieht im Gehirn bei Angst und bei Mut: Animation erneut starten.