Werte

Wir denken in Generationen

Haniels Geschichte als ein über Jahrhunderte erfolgreiches Familienunternehmen prägt unser langfristiges Denken und Handeln - genauso wie das dieser Kollegen.

Tugenden wie Solidarität und Zusammenhalt werden bei Haniel bis heute von der Eigentümerfamilie vorgelebt. Wir respektieren nicht nur die Leistungen früherer Generationen, sondern übernehmen auch Verantwortung für kommende.

In jeder Ausgabe fragen wir einen der beteiligten Kollegen, in welcher Situation er sich für kommende Generationen engagiert.

 

„Meine Töchter führen mir täglich vor Augen, wie wichtig es ist, Kindern die nötigen Werkzeuge für die immer komplexere Welt mitzugeben. Deshalb versuche ich, ihnen klare Standpunkte und Werte vorzuleben, ohne dabei ihre Kreativität und Of­fenheit einzuschränken.“

Tina Burkhardt leitet die Shiftschool und kommt im Artikel Skills der Zukunft zu Wort.

 

Zimmermann_Alexander„Für mich als Vater von drei kleinen Kindern und Assistenzprofessor sind die nächsten Generationen allgegenwärtig. Man sollte sich immer bewusst machen, dass sie eigene, neue und vielleicht auch unterschiedliche Ideen, Ziele und Werte haben werden. Deshalb gilt es, flexibel und neugierig zu bleiben – seit jeher eine besondere Fähigkeit des Familienunternehmens Haniel.“

Alexander Zimmermann ist Haniel-Gesellschafter und nahm am Interview über anständige Führung teil.

 

Haniel_enkelfaehig_wertepaten_henne„Unter Kindern gilt immer der als am mutigsten, der den höchsten Baum hinaufklettert, ohne mit der Wimper zu zucken. Mit dem Erwachsenwerden hat sich das verändert. Heute geht es vor allem darum, Entscheidungen für die eigene Zukunft zu treffen. Wie mutig bin ich? Gehe ich das Risiko ein? Was sind mögliche Konsequenzen? Manchmal wünsche ich mir für schwere Entscheidungen das kindliche Bauchgefühl von damals zurück.“

Birgit Henne arbeitet als Grafikerin in München. Für Mut-Ausgabe von enkelfähig hat sie die Mehrwertmitte gestaltet.

 

enkelfaehig_wertepaten_groos„Bei Haniel ist es mir wichtig, die Werte und die Wertschätzung der Familie an meine beiden Kinder weiterzugeben, wie es auch schon meine Eltern gemacht haben. Diese Familie hat viel für uns getan. Auch im Beirat engagiere ich mich gerne. Dort kann ich zusammen mit meinen Beiratskollegen die Haniel-Werte weiterentwickeln und somit langfristig enkelfähig machen.“

Dr. Daniel Groos hat das mittelständische Unternehmen Microsport in München gegründet und ist im Familienbeirat von Haniel aktiv.

 

enkelfaehig_silberner_konsum_gerling„Als Sozialgerontologin beschäftige ich mich überwiegend mit der wachsenden Generation der älteren Menschen. Wenn wir deren Bedürfnisse stärker berücksichtigen, zum Beispiel bei der Stadtplanung, beim Wohnen und bei der nutzerfreundlichen Gestaltung von Produkten, profitieren davon auch die anderen Generationen – etwa Familien mit kleinen Kindern.“

Für die Alter-Ausgabe hat sich Dr. Vera Gerling vom Dortmunder Institut für Gerontologie mit der Demografiebeauftragten von Galeria Kaufhof getroffen.

 

Tinnefeld„Seit der Firmengründung ist Haniel ein Familienunternehmen: Franz Haniel führte die Geschäfte seiner Mutter, Aletta Noot, fort – und so manche Mitarbeiterkinder machten bei Haniel ihre Lehre. Bis heute hat die Institution der Familie bei Haniel große Bedeutung. Wir verstehen uns als zukunftsorientiertes und nachhaltig handelndes Unternehmen; insofern wird hier der Leitgedanke „enkel­fähig“ mit Leben gefüllt.“

Martina Tinnefeld sorgt bei Haniel dafür, dass sich Familie und Beruf gut vereinbaren lassen.

 

Thomas_Walter„Ich bin seit 14 Jahren bei Burda. In dieser Zeit habe ich diverse Trends in der Kommunikation kommen und gehen gesehen – im Print- wie auch im Online-Journalismus. Ich durfte von jungen Kollegen lernen und auch von vielen älteren. Dabei habe ich festgestellt, dass Neugierde sowie Innovationsfreude keine Privilegien der Jüngeren sind und dass Werte wie Langlebigkeit und Nachhaltigkeit kein Verfallsdatum besitzen.“

Thomas Walter ist als Head of Telco & Commerce bei Burda Creative für enkelfähig verantwortlich.

 

In Generationen denken„Jedes Mal, wenn ich nach Rom komme, spaziere ich vom Kapitolshügel über das Forum bis zum Kolosseum. Ich denke dann, dass all diese Gebäude vor Jahrtausenden einzig mit dem Gedanken an die Ewigkeit errichtet wurden: Ich glaube, es gibt etwas Göttliches, das die Menschen auf ihrem Weg aus den Höhlen zu den Sternen antreibt.“

Alessandro Cattaneo und sein internationales Team porträtieren wir in der Kooperations-Ausgabe.

 

In Generationen denken2„Wer in Generationen denkt, denkt regenerativ – und das ist die wichtigste Energie unserer Gesellschaft, der Familien und auch der Nachhaltigkeit von Wirtschaft, Staat und Zivilgesellschaft. Die Enkelfähigkeit ist der Chronograf für Zeitlosigkeit – und das ist in unserer Zeit des rasenden Stillstands doch ein wundervoller Fortschritt.“

Stephan A. Jansen ist Präsident der Zeppelin Universität und unser neuer Kolumnist.